Gartenträume

Ich will ein Garten sein, an dessen Bronnen 
die vielen Träume neue Blumen brächen, 
die einen abgesondert und versonnen,
und die geeint in schweigsamen Gesprächen. 

Und wo sie schreiten, über ihren Häupten 
will ich mit Worten wie mit Wipfeln rauschen, 
und wo sie ruhen, will ich den Betäubten 
mit meinem Schweigen in den Schlummer lauschen. 

Rainer Maria Rilke, aus Frühe Gedichte

[Film] Vergissmichnicht

Manch eine / einer unter uns mag diesen Film aus dem Jahr 2010 mit Sophie Marceau trivial und auf simplen Unterhaltungswert zurecht geschnitten empfinden, aber die Botschaft und Frage, die der Film transportiert, ist in meinen Augen alles andere als simple. (Manchmal ist das „Komplizierte“ im ganz „Einfachen“ verpackt.):

Was ist aus uns und unseren Kindheitsträumen geworden?

Wenn Ihr selber Kinder (meine kleinen Mädels sind 2 und 7, die Großen 16 und 19) habt, dann könnt Ihr vielleicht besser mein Anliegen bzw. meine Fragestellung nachvollziehen.

Bei Interesse, findet sich der Film in voller Länge recht einfach bei YouTube. Hier nur der Filmtrailer.