[DLF] Wie TTIP mit Fakten hantiert

Aus meiner Sicht ein unbedingt lesens- und hörenswerter Radiobeitrag des DLF zum Thema TTIP und Co.

Risikobewertung in der Forschung

TTIP soll das größte Handelsabkommen aller Zeiten werden. Die Beteiligten versprechen: Europäische Standards bleiben unangetastet, Grenzwerte für Giftstoffe werden wissenschaftlich solide ermittelt. Doch was bedeutet das in der Praxis? Schon jetzt gibt es in diesem Bereich ein Kräftemessen um die wissenschaftliche Meinungshoheit.

Von Peter Kreysler

Lest und hört aber bitte selber: http://www.deutschlandfunk.de/risikobewertung-in-der-forschung-wie-ttip-mit-fakten.740.de.html?dram:article_id=327136

 Lesenswert auch die Beiträge zum Thema TTIP auf der jW-Webseite.

[DRadio] Leben im Alter – Raus aus den Heimen

Ein hörenswerter Beitrag von Katrin Heise mit Klaus Dörner: „Ob in der eigenen Wohnung, in einer Wohngruppe oder Gastfamilie: Es gibt für alte und demente Menschen Alternativen zum Pflegeheim, meint der Sozialpsychiater Klaus Dörner. Die Bereitschaft der Bürger, sich zu engagieren, sei zudem größer als gedacht.“

Hört hier: http://www.deutschlandradiokultur.de/leben-im-alter-raus-aus-den-heimen.954.de.html?dram%3Aarticle_id=270743

Daniela Dahn : Wir sind der Staat! – Warum Volk sein nicht genügt

Eine Buchrezension – Quelle: http://www.freie-radios.net/60307

Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus, heißt es im Grundgesetz – aber sie kehrt nie zu ihm zurück. Wie auch, sie ist ja längst in den Händen des Big Business. Kaum jemand nimmt den Politikern, die wir wählen, noch ab, dass sie Banken und Konzernen wirklich Grenzen setzen können. Immer weniger Menschen glauben an die Kraft der Demokratien, Freiheit und Wohlstand für alle zu organisieren statt für immer weniger. Der soziale Friede ist selbst in Europa längst brüchig geworden.

Die Berichte und Analysen zur Lage werden von Jahr zu Jahr bitterer und radikaler. Aber wenn es darum geht, die Konsequenzen daraus zu ziehen, verstummen die Debatten schnell. Die Politik muss wieder das Primat über die Wirtschaft gewinnen – aber wie? Die Bürger, mit und ohne Wut, müssen wieder mehr selbst entscheiden – aber wie? Wer wirklich etwas ändern will, so die streitbare Schriftstellerin, muss sich zunächst einigen unbequemen, aber unvermeidlichen Einsichten stellen.

Darum geht es in diesem Buch: Daniela Dahn deckt tiefgreifende Blockaden auf, die den Staat daran hindern, die Dauerkrise zu lösen und sich in Freiheit weiterzuentwickeln – in ein Gemeinwesen, dessen Gesetze das Wohl aller in den Vordergrund stellen und nicht das Privateigentum, in dem die Allmacht der Parteien beendet wird. Einen Staat, der nicht mehr herrscht, wo er dienen sollte, und in dem die Bürger ihre wichtigen Angelegenheiten selbst in die Hand nehmen. Und sie macht konkrete Vorschläge, wie wir dahin gelangen können – in Deutschland, Europa und, wer weiß, darüber hinaus.