[NDR Filmtipp] Kein Fleisch mehr aus Liebe zum Tier?

The End of Meat – Eine Welt ohne Fleisch, Regie: Marc Pierschel

Quelle: http://www.ndr.de/kultur/film/Filmtipp-The-End-of-Meat,theendofmeat100.html

[NDR Filmtipp] von Anke Schnackenberg: Jedes Jahr züchten, mästen und töten wir 56 Milliarden Nutztiere. Dieses System ist für 18 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Es verbraucht ein Drittel des Trinkwassers, belegt 45 Prozent der gesamten Erdoberfläche, hat 70 Prozent des Amazonas-Regenwaldes zerstört und ist zur größten Bedrohung der Artenvielfalt geworden.

Und während elf Prozent der Erdbevölkerung unter Mangelernährung leiden, verfüttern wir die Hälfte des weltweiten Getreides an Tiere, die wir später essen. Schockierende Zahlen, die den Dokumentarfilmer Marc Pierschel nicht in Ruhe lassen. Er lebt vegan, verzichtet vollständig auf tierische Produkte – weil er sich verantwortlich fühlt: „Wenn wir so weitermachen wie bisher, wenn wir unsere Ernährungsweisen, unsere Lebensweise nicht ändern, dann wird es ein enormes Problem geben, auf das wir zusteuern.“

Trailer des Dokumentarfilms „The end of meat“ (2017) von Marc Pieschel

Es ist schwer, ein Gott zu sein

Freunde haben mich auf diesen Film von Aleksei German „Es ist schwer, ein Gott zu sein“ hingewiesen, der auf dem gleichnamigen Roman der Brüder Arkadi und Boris Strugatzki aus dem Jahr 1964 basiert.

„Im Vergleich zu Germans Obsessionen wirken die Filme Quentin Tarantinos zweifellos wie Märchenfilme von Walt Disney.“
Umberto Eco

Für Mitmenschen mit schwachen Nerven ist der Film wohl nichts … schaut Euch aber mal selber den Film-Trailer auf der Webseite http://www.schwergottzusein.de/ an.

‚Projekt A‘ benötigt unsere Unterstützung

Gefunden auf Startnext.de nach einem Hinweis von Konstantin Wecker:

PROJEKT A taucht ein in die Welt der Anarchie. Ein Dokumentarfilm über Menschen, die erste Schritte in Richtung einer neuen Gesellschaft wagen. Sie träumen von einer Welt ohne Herrschaft und ohne Ausbeutung, organisiert nach dem Prinzip der gegenseitigen Hilfe.

Worum geht es in diesem Projekt?

Am Anfang des Projekts stand das Buch „Anarchie. Idee – Geschichte – Perspektive“ von Horst Stowasser. Mit ihm begannen wir vor sechs Jahren mit der Konzeption des Films, das eine Einführung in das große Thema des Anarchismus sein soll. Dabei wollten wir uns von Anfang an vor allem auch an Menschen wenden, die noch nichts oder nur wenig über die anarchistischen Ideen wissen. Ein Film für ein breites Publikum.
Ein kleiner Teil des Films skizziert die grundlegenden Ideen des Anarchismus. Unser Hauptaugenmerk aber liegt auf Menschen, die erste Schritte in Richtung einer anarchistischen Gesellschaft wagen. Wer sich – jenseits der gängigen Klischees von Anarchisten als vermummte Chaoten oder von Anarchie als bürgerkriegsähnlichen Zustand – mit der Idee einer anarchistischen Gesellschaft als ernst zunehmende, gesellschaftliche Alternative auseinandersetzen möchte, ist bei uns genau richtig. … “

Weiterlesen auf: https://www.startnext.de/projekt-a