[NDR Filmtipp] Kein Fleisch mehr aus Liebe zum Tier?

The End of Meat – Eine Welt ohne Fleisch, Regie: Marc Pierschel

Quelle: http://www.ndr.de/kultur/film/Filmtipp-The-End-of-Meat,theendofmeat100.html

[NDR Filmtipp] von Anke Schnackenberg: Jedes Jahr züchten, mästen und töten wir 56 Milliarden Nutztiere. Dieses System ist für 18 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Es verbraucht ein Drittel des Trinkwassers, belegt 45 Prozent der gesamten Erdoberfläche, hat 70 Prozent des Amazonas-Regenwaldes zerstört und ist zur größten Bedrohung der Artenvielfalt geworden.

Und während elf Prozent der Erdbevölkerung unter Mangelernährung leiden, verfüttern wir die Hälfte des weltweiten Getreides an Tiere, die wir später essen. Schockierende Zahlen, die den Dokumentarfilmer Marc Pierschel nicht in Ruhe lassen. Er lebt vegan, verzichtet vollständig auf tierische Produkte – weil er sich verantwortlich fühlt: „Wenn wir so weitermachen wie bisher, wenn wir unsere Ernährungsweisen, unsere Lebensweise nicht ändern, dann wird es ein enormes Problem geben, auf das wir zusteuern.“

Trailer des Dokumentarfilms „The end of meat“ (2017) von Marc Pieschel

[Telepolis] Kein Eldorado mehr …?

Satellitenbild der Halbinsel Chalkidiki, Quelle: Wikipedia, Chalcidice_Peninsulas, NASA-Aufnahme

[Telepolis.de]  von Wassilis Aswestopoulos: Die Kanadier stellen ihre umstrittene Investition in Griechenland ein

Einen Tag nachdem der griechische Premierminister Alexis Tsipras zur Eröffnung der Internationalen Messe von Thessaloniki Griechenland als ein für Investoren freundliches Land feierte, ließ die kanadische ElDorado Gold mit einer Pressekonferenz im Athener Hilton Hotel eine Bombe platzen. Die Firma stellt zum 22. September die Investitionen in Griechenland, sprich die aktiven Tätigkeiten ihres Tochterunternehmens Hellas Gold, ein, ließ das Unternehmen über den CEO von ElDorado, George Burns, die griechische Öffentlichkeit wissen. Als Grund werden schleppende Genehmigungsverfahren und politische Widerstände gegen die Investition genannt.

[DLF] Krebsrisiko durch Palmöl in Lebensmitteln – „Risiko steigt mit jedem zusätzlichen Molekül“

http://www.deutschlandfunk.de/krebsrisiko-durch-palmoel-in-lebensmitteln-risiko-steigt.697.de.html?dram:article_id=371738

Dazu auch diesen Beitrag auf Utopia.de beachten https://utopia.de/ist-palmoel-wirklich-krebserregend-40465/

[Freitag.de] Die Akte Monsanto

NICK REIMER

Die Akte Monsanto

Fusion Bayer will den US-Saatgutriesen schlucken – trotz der vielen Verfehlungen des Konzerns. Ein Dossier

Aktenzeichen MON 1 / 1940: das Dreckige Dutzend

Olga Mendez Monsanto kann nichts dafür. Es ist überhaupt schwierig, einen Schuldigen zu finden. Don Emmanuel Mendes de Monsanto, der das Geld gab? Oder John Francis Queeny? Von ihm stammt schließlich die Idee.John Francis Queeny gründet 1901 in St. Louis, Missouri, eine Firma, die er nach seiner Frau benennt: Monsanto. Der Schwiegervater zahlt das Startkapital, 5.000 US-Dollar, Francis Queeny leistet sich einen einzigen Angestellten. Dessen Aufgabe: Saccharin herstellen, einen Süßstoff, der heute unter der Bezeichnung E 954 in der Lebensmittelindustrie geführt wird. Später kommen Koffein und der Aromastoff Vanillin dazu. Während des Ersten Weltkrieges macht Queenys Firma erstmals einen Millionenumsatz. Monsanto wird für Investoren interessant, 1927 geht die Firma an die Börse.
Weitere (aktuelle) Informationen zum Thema Monsanto zum Nachhören beim DLF und zum Nachlesen in der Wikipedia …

[campact.de] Patente auf Leben stoppen!

Campact.de - Patente auf Leben stoppen!
Campact.de – Patente auf Leben stoppen!

Eine Welt, in der Obst und Gemüse, aber auch Saatgut und Tiere nur noch Monsanto & Co. gehören? Geht es nach dem Europäischen Patentamt, könnte dies bald Wirklichkeit werden. Jusitzminister Heiko Maas muss nun handeln. Er kann verhindern, dass exklusive Patentrechte auf unsere Lebensmittel an Konzerne vergeben werden.

„Immer häufiger patentieren internationale Konzerne konventionell gezüchtetes Obst, Gemüse, Getreide und Tiere. So können sie kontrollieren, was gezüchtet, angebaut, gehalten und gegessen wird und zu welchem Preis es verkauft wird. Schrittweise bilden sie ein Monopol über unsere Ernährung.

Lassen Sie nicht zu, dass Konzerne das Patentrecht weiterhin systematisch missbrauchen: Setzen Sie sich im Verwaltungsrat der Europäischen Patentorganisation und in der Europäischen Union dafür ein, dass keine Patente auf Pflanzen, Tiere und Saatgut mehr erteilt werden!“

Nehmt teil an der Campact-Aktion „Patente auf Leben stoppen!

[jW] »Es geht um einen Systemwechsel« (Beilage „Land & Wirtschaft“ vom 12.08.2015)

Lesenswerter Beitrag in der jW-Beilage Land & Wirtschaft:

»Es geht um einen Systemwechsel« (Beilage „Land & Wirtschaft“ vom 12.08.2015) (Tageszeitung junge Welt).

Darüberhinaus lesenswert

[Naturfreunde Brandenburg] Synergasia – ein Solidaritätsprojekt

[Naturfreunde Brandenburg] Synergasia - ein Solidaritätsprojekt

Quelle: [Naturfreunde Brandenburg] Synergasia – ein Solidaritätsprojekt

von Jeanette Rassmann

Synergasia bedeutet Zusammenarbeit – Zusammenarbeit zwischen griechischen Olivenbauern, die gemäß alter Tradition auf den Olivenäckern ihrer Familien arbeiten wollen und deutschen sowie französischen Abnehmern, die das Öl zu seinem wirklichen Wert abnehmen.

Das Projekt soll jungen Frauen und Männern in ihrer Heimat Arbeit und gerechte Entlohnung verschaffen, um eine Abwanderung zu verhindern. Auf längere Sicht gesehen, soll dieses Projekt den Menschen in der gesamten Region helfen.

Zum Verständnis dieses Anliegens sollte man etwas über die Produktion von Olivenöl wissen. Unter Idealbedingungen werden pro Olivenbaum 40kg Oliven geerntet, aus denen man 6 bis 7 kg Öl gewinnt. Auf einer Plantage stehen ca. 100 Bäume- es werden also 600 bis 700kg Öl gewonnen. Eine gewinnorientierte Genossenschaft zahlt für ein Kilogramm kalt gepresstes Olivenöl ca. 2€, woraus sich ein Erlös von 1200 bis 1400€ ergibt. Davon müssen allerdings noch Ausgaben für Düngung, Bewässerung und Ölmühle abgezogen. Weiterlesen

„Geheimtipp“ buch7.de und weitere alternative Einkaufsmöglichkeiten …

Meist hab ich einfach überhaupt keinen Nerv, gerade zum Jahresende hin, durch große und übervolle Einkaufszentren oder durch die Läden der völlig überlaufenden Potsdamer Innenstadt zu schlendern, um gelegentlich hier und da etwas einzukaufen. Je älter ich werde, um so weniger Lust verspüre ich dazu. Es ist belastend und vergeudet meine Lebenszeit ungemein. Daher habe ich in den letzten Jahren, durchaus zunehmend, lieber online bestellt. Gerade im Verbindung mit dieser bequemen DHL-Packstation gleich hier in der Nähe. Als Amazon Prime-Kunde ist das auch viel zu verlockend und bequem. Gewiss habe ich als halbwegs informierter Mitmensch durchaus die Arbeitsituation und die Gewerkschaftsaktionen bei Amazon und anderen großen Online-Händlern mit bekommen. Daher habe ich mich dieses Jahr, von diversen konsumkritischen Weblogs angestifftet, nach alternativen Onlineshops umgetan und siehe da, es gibt sie durchaus.

Besonders angetan hat es mir der Onlineshop Buch7.de, da dieser einen großen Teil seines Gewinnes wieder in soziale und ökologische Projekte investiert. Auf der zugehörigen Webseite steht dazu:

Mit 75% unseres Gewinns unterstützen wir soziale, kulturelle oder ökologische Projekte. Dabei gibt es kein festes Raster und keine formellen Anforderungen: Das Projekt muss nur einen gesellschaftlichen Mehrwert haben und überwiegend uneigennützige Zwecke verfolgen. Formlose Vorschläge für zu unterstützende Projekte nehmen wir jederzeit gerne entgegen. Wir wählen diese sehr sorgfältig aus, damit wir sicher sein können, dass die Mittel auch genau für den beabsichtigten Zweck verwendet werden. …  Lest hier weiter.

Flugs hab ich meine Amazon-Wunschliste geleert und alle meine gewünschten Bücher, Ebooks, Musik-CDs und DVDs auf meine Buch7.de-Wunschliste umgezogen.

Einen ganz besonderen Onlineshop gibt es auf https://www.jungewelt-shop.de/. Dieser Onlineshop hat eine andere Ausrichtung als Buch7.de und sorgt mit dafür, dass die sozialistische Tageszeitung  junge Welt aus Berlin mit frischen Geldern versorgt wird. Über diesen Onlineshop könnt Ihr politisch und sozialkritische Bücher und weitere Medien (CDs, DVDs …) erwerben, die Ihr sonst bei Amazon und Co. vermutlich nicht finden werdet, ebenso wenig wie im „normalen“ Buchladen um die Ecke. Also schaut ruhig mal rein.

Interessant für Jahresendeinkaufgeschädigte fand ich übrigens folgende Webseite: http://www.zeit-statt-zeug.de/, welche auch recht oft über Facebook und Google+ geteilt wurde.

Jetzt seid Ihr aber mal an der Reihe, welche Empfehlungen habt Ihr für mich? Schreibt sie einfach in den Kommentarbereich.