Fundstück

Dieses ‚Flugblatt‘ ohne Impressum 🤔klebte letzte Woche bei uns an der Haltestelle an einem Oberleitungsmast. Aber seht & informiert Euch selber …

Die einzig wichtige Frage wird nicht gestellt … 

[PNN] Linke offen für Wiederaufbau von Garnisonkirchturm

von Yvonne Jennerjahn

[PNN, 10.01.2017] Die Linke-Fraktion im Brandenburger Landtag zeigt sich offen für einen Wiederaufbau der Garnisonkirche. Allerdings hat sie da noch einige Forderungen.

Potsdam – Die Linke in Brandenburg ist nach Aussage von Fraktionschef Ralf Christoffers offen für einen Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche. Wenn das Bauvorhaben aus Spendengeldern finanziert werde, ein überzeugendes Konzept für Aufklärung und Versöhnungsarbeit umgesetzt und ein baulicher Bruch mit der Vergangenheit erkennbar werde, gehe er davon aus, dass die Landtagsfraktion „dabei bleibt, dass dann auch gebaut werden kann“, sagte Christoffers am Dienstag in Potsdam: „Das haben wir nie ausgeschlossen.“

Garnisonkirche Thema bei den Brandenburger Linken und der Evangelischen Kirche

Der geplante Wiederaufbau des Turms der Garnisonkirche war am Montag auch Thema eines mehr als zweistündigen Gesprächs des Fraktionsvorstands der Linken in Brandenburg und der Leitung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, an dem auch Bischof Markus Dröge teilnahm. Die Potsdamer Garnisonkirche wurde am Ende des Zweiten Weltkrieg 1945 zerstört und 1968 in der DDR abgerissen. Bis dahin wurde ein Raum in der Turmruine der früheren preußischen Militärkirche weiter als Kapelle genutzt.

Die Kirche will aktuellen Planungen zufolge zunächst den Turm der Barockkirche wieder aufbauen und hat dafür vor einigen Jahren eine Stiftung gegründet. Für das rund 38 Millionen Euro teure Bauvorhaben fehlen weiter Mittel im zweistelligen Millionenbereich. Zunächst soll deshalb nach derzeitigem Stand für rund 26 Millionen Euro eine reduzierte Turmvariante ohne Schmuckelemente und Turmhaube gebaut werden. Auch dafür ist die Finanzierung noch nicht gesichert.

Linke im Bundestag ist gegen Bundesmittel für die Garnisonkirche

Die evangelische Kirche hat 2016 insgesamt fünf Millionen Euro zinslose Kredite für den Wiederaufbau beschlossen. Der Bund hat vor einigen Jahren zwölf Millionen Euro Haushaltsmittel für das Bauvorhaben in Aussicht gestellt. Die Linke im Bundestag hat inzwischen beantragt, diese Mittel wieder zu streichen.

Über den Wiederaufbau der Potsdamer Garnisonkirche wird seit Jahren gestritten. Die Gegner argumentieren unter anderem mit der Militär- und der NS-Geschichte der Kirche, die Befürworter stellen vor allem die städtebauliche Bedeutung in den Mittelpunkt. Die evangelische Kirche betreibt am historischen Standort in einem provisorischen Neubau bereits ein Friedens- und Versöhnungszentrum. (epd)

Quelle: http://www.pnn.de/potsdam/1146855/

 

Nachtrag – 11.01.2016

In der ND Online-Ausgabe vom 11.01.2017 wurde folgender Artikel zum gleichen Thema veröffentlicht

Garnisonkirche mit Segen von links?

 


Offenbar hat die #LINKE Brandenburg vergessen, wofür die #Garnisonkirche Potsdam stand und steht, offenbar hat die LINKE Brandenburg vergessen, welche Verbrechen und Greuel gegen die Menschlichkeit u.a. in diesem Militärtempel ihren Anfang nahm. Vergessen, wie viele Menschen Leid an diesem schrecklichen Ort begann.

  • Nie wieder Militarismus!
  • Nie wieder Faschismus!
  • Nie wieder Krieg!

 

[heise.de] Citizenfour-Produzent im Interview: „Für sensible Gespräche sind wir in den Park gegangen“

[heise.de] Für „Citizenfour“ erhielt nicht nur Laura Poitras den Oscar, sondern auch der deutsche Produzent Dirk Wilutzky. Im Interview erzählt er von der Arbeit an der Snowden-Doku und von den Hoffnungen, die er noch in den Film setzt.

Als im Februar der Dokumentarfilm „Citizenfour“ über die Enthüllungen des NSA-Whistleblowers Edward Snowden mit dem Oscar für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde, ging der Preis nicht nur an Regisseurin Laura Poitras. Mit ihr geehrt wurden auch die Cutterin Mathilde Bonnefoy und ihr Ehemann, Dirk Wilutzky, der Produzent des Films. Im Interview erzählt Wilutzky, wie er zu dem Projekt kam und wie sich durch die Arbeit an dem Film sein Bild des Überwachungskomplexes änderte.

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[heise.de] NSA-Skandal: PRISM gegen neuseeländische Demokratie-Aktivisten eingesetzt

[heise.deNeuseelands Geheimdienst GCSB darf keine neuseeländischen Staatsbürger überwachen. Wie nun bekannt wurde, hat er das im Fall eines Demokratie-Aktivisten umgangen, indem er die NSA um Hilfe bat. Konsequenzen hatte das keine.

Der US-amerikanische Geheimdienst NSA hat seine gigantische Maschinerie in den Jahren 2012 und 2013 gegen einen neuseeländischen Pro-Demokratie-Aktivisten eingesetzt. Das geht aus einem Bericht von The Intercept und TV New Zealand hervor, in dem Tony Fullman als erste namentlich bekannte Zielperson des Überwachungsprogramms PRSIM identifiziert wird. Fullman, der im Inselstaat Fidschi geboren wurde und als junger Mann nach Neuseeland auswanderte – wo er lange in Staatsdiensten arbeitete – musste demnach unter anderem Hausdurchsuchungen über sich ergehen lassen und verlor vorübergehend seinen Pass.

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[SehTipp] Zwei Sendungen auf ARTE zum Datenschutz

Ich möchte Euch auf folgende zwei Dokumentationen zu den Themen Datenschutz, Internet-, Mobiltelefon- und Smartphonenutzung hinweisen. In der ARTE-Reihe Xenius gab es folgende sehenswerte Sendungen:

Die Sendungen werden wohl noch etws in derARTE-Mediathek abrufbar sein, ggf. nutzt folgende Software, um Euch die Sendungen aus dem Netz zu laden: Mediathek View.

[Telepolis.de] FBI betreibt eine Flotte von Überwachungsflugzeugen

von Florian Rötzer

Offenbar werden ganze Städte mit Flugzeugen von Scheinfirmen ohne richterliche Genehmigung überwacht und wird auch die Mobilkommunikation abgehört

Schon länger bekannt ist, dass über manchen US-Städten Lauschflugzeuge kreisen. So wurde Anfang Mai von Bürgern Baltimores entdeckt, dass über die Stadt nach den Unruhen und während der anhaltenden Proteste tagelang mehrere nicht markierte Flugzeuge flogen. Die Routen konnten nachvollzogen werden. (Markierung von Jens)

Der Zweck blieb unbekannt, nach der Washington Post hatte wohl, wie ein Informant berichtete, die Polizei deswegen beim FBI angefragt. Vermutet wurde, dass die Polizei damit wahrscheinlich Gewalttäter über Video- und Infrarotaufnahmen ausfindig machen und über Handys verfolgen wollte.

Bild siehe verlinkter Artikel: Flugzeuge des Typs Cessna 182T Skylane wie das auf dem Foto bilden einen Großteil der FBI-Flotte. Bild: Adrian Pingstone/public domain

Die Bürgerrechtsorganisation ACLU hat sich eingeschaltet und einen Antrag nach dem Informationsfreiheitsgesetz eingereicht, um über die Hintergründe informiert zu werden. Die ACLU ging davon aus, dass die Flugzeuge mit Lauschtechniken ausgestattet waren, die weit über Kameras hinausgehen, wie sie auch in Polizeihubschraubern eingesetzt werden. Nachdem Ende des letzten Jahres bekannt wurde, dass das Justizministerium mit IMSI-Catchern („Dirtboxes“) in Flugzeugen flächendeckend den Mobilfunk abhört und Daten von Handys absaugt, wurde vermutet, dass dies auch das FBI in Baltimore gemacht haben könnte. Dabei kommen nicht nur die Handys und Mobilkommunikation von Verdächtigen ins Visier, sondern auch von allen anderen Bürgern, die sich zufällig im Abdeckungsbereich befinden. …

Lest hier weiter auf Telepolis.de: http://www.heise.de/tp/artikel/45/45101/1.html