[heise.de] Citizenfour-Produzent im Interview: „Für sensible Gespräche sind wir in den Park gegangen“

[heise.de] Für „Citizenfour“ erhielt nicht nur Laura Poitras den Oscar, sondern auch der deutsche Produzent Dirk Wilutzky. Im Interview erzählt er von der Arbeit an der Snowden-Doku und von den Hoffnungen, die er noch in den Film setzt.

Als im Februar der Dokumentarfilm „Citizenfour“ über die Enthüllungen des NSA-Whistleblowers Edward Snowden mit dem Oscar für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde, ging der Preis nicht nur an Regisseurin Laura Poitras. Mit ihr geehrt wurden auch die Cutterin Mathilde Bonnefoy und ihr Ehemann, Dirk Wilutzky, der Produzent des Films. Im Interview erzählt Wilutzky, wie er zu dem Projekt kam und wie sich durch die Arbeit an dem Film sein Bild des Überwachungskomplexes änderte.

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[heise.de] NSA-Skandal: PRISM gegen neuseeländische Demokratie-Aktivisten eingesetzt

[heise.deNeuseelands Geheimdienst GCSB darf keine neuseeländischen Staatsbürger überwachen. Wie nun bekannt wurde, hat er das im Fall eines Demokratie-Aktivisten umgangen, indem er die NSA um Hilfe bat. Konsequenzen hatte das keine.

Der US-amerikanische Geheimdienst NSA hat seine gigantische Maschinerie in den Jahren 2012 und 2013 gegen einen neuseeländischen Pro-Demokratie-Aktivisten eingesetzt. Das geht aus einem Bericht von The Intercept und TV New Zealand hervor, in dem Tony Fullman als erste namentlich bekannte Zielperson des Überwachungsprogramms PRSIM identifiziert wird. Fullman, der im Inselstaat Fidschi geboren wurde und als junger Mann nach Neuseeland auswanderte – wo er lange in Staatsdiensten arbeitete – musste demnach unter anderem Hausdurchsuchungen über sich ergehen lassen und verlor vorübergehend seinen Pass.

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