Paul Henri Thiry d’Holbach: System der Natur

… oder von den Gesetzen der Physischen und Moralischen Welt

Kürzlich gab es auf einer / in einer kleinen Freidenker-Mailingliste eine Diskussion zum Thema „Dialektischer Materialismus“. Einer der Teilnehmer verwies in diesem Zusammenhang darauf hin, das es bereits lange vor unserer Zeitrechnung diese „philosophische Strömung“ existierte. Hierbei verwies er auf die sogenannte „Bibel des Materialismus“ hin – Das System der Natur oder Système de la Nature ou Des Loix du Monde Physique et du Monde Moral – geschrieben von Paul Henri Thiry d’Holbach unter „stilistischer Mitarbeit“ am Manuskript von Denis Diderot zum Ende des 18. Jht. Es wurde auf die beiden digitalen Fassungen hingewiesen, welche über die Webseite der Universität Göttingen zu erreichen und zum Nachlesen zur Verfügung ständen.
Hier fiel mir auf, das es auf dieser Webseite der Universität Göttingen noch weitere sehr lesenswerte digitalisierte historische Werke gibt. Bei Interesse schaut doch mal vorbei.

[RBB Kulturradio] Der Anfang vom Nirgendwo

Der Anfang vom Nirgendwo
Von Kaye Mortley

„At the back of Bourke“ sagen Australier, wenn sie „mitten im Nirgendwo“ meinen. Besonders für die weißen Australier ist Bourke Synonym für einen „Nicht-Ort“. Tatsächlich liegt Bourke tief im Landesinneren des Kontinents. Ein Drittel Aborigines wohnen hier. Wenn sie sich in die Wüste hinter Bourke begeben, wandern sie durch Landschaften ihrer Stammesgeschichte. Früher hatten die Ureinwohner Australiens ihre eigene Sprache und Kultur.

Dann kamen Invasion … Kriege … Massaker und Vertreibung. Die Aborigines werden zu Flüchtlingen im eigenen Land. Sie ziehen in die Stadt und verlieren unterwegs einen Teil ihrer kulturellen Identität. Kaye Mortleys akustische Fabel einer Gegend, die sprichwörtlich geworden ist für das „Nirgendwo“, handelt von den Menschen, die an diesem Ort leben und dennoch nicht zählen.

Quelle und zum Nachhören des Features folgt diesem Hyperlinkhttps://www.kulturradio.de

(bis 11.1.2019 verfügbar)

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Rio Reiser: Wann?

Wann?

Du sagst
Du willst die Welt nicht ändern
Und ich frag mich, wie machst du das nur
Du bist doch kein Geist in der Flasche
Und du bist auch kein Loch in der Natur
Denn nach jedem Schritt, den du gehst
Und nach jedem Wort, das du sagst
Und nach jedem Bissen, den du isst
Ist die Welt anders als sie vorher war

Wann, wenn nicht jetzt
Wo, wenn nicht hier
Wie, wenn ohne Liebe
Wer, wenn nicht wir

Du sagst
Du willst die Welt nicht retten
Das ist dir alles ne Nummer zu groß
Und die Weltenretter war’n schon so oft da
Nur die meisten verschlimmbessern bloß
Und doch fragt mich jeder neue Tag
Auf welcher Seite ich steh
Und ich schaff’s einfach nicht einfach zuzusehen
Wie alles den Berg runtergeht

Wann, wenn nicht jetzt
Wo, wenn nicht hier
Wie, wenn ohne Liebe
Wer, wenn nicht wir

Du sagst
Du willst die Welt nicht ändern
Dann tun’s eben andere für dich
Und der Wald, in dem du vor Jahren noch gespielt hast
Hat plötzlich ein steinernes Gesicht
Und die Wiese, auf der du grade noch liegst
Ist morgen ne Autobahn
Und wenn du jemals wieder zurückkommst
Fängt alles von vorne an

Wann, wenn nicht jetzt
Wo, wenn nicht hier
Wie, wenn ohne Liebe
Wer, wenn nicht wir

Rio Reiser, 1987

Wenzel: Das Abschminklied

Still vom Klatschen und vom Schreien
Über meine derben Witze,
Steh ich plötzlich vor den Reihen,
Einsam, all der leeren Sitze.
 
Ausgetrocknet sind die Lippen,
Hals und Kopf sind leer gesungen,
Stechend ist in meiner Rippen
Käfig mir mein Herz gesprungen.

Stunden später, müd, beim Feste,
Einen scharfen Schnaps im Glase,
Stierte eine auf die Reste
Schminke über meiner Nase.

Aussatz ziert mich! Einen Narren
Hast du neben dir zu sitzen.
Hoffst, ich zög dir jeden Karren
Aus dem Dreck, mit meinen Witzen.

Freilich könnt ichs! Nur Sekunden,
Da die Augen sich noch drehen
In artistisch großen Runden
Um die Augen, die mich sehen.

Alles, was ich hab, verteil ich,
So erfinde ich mein Glück.
Meine Narrenfreiheit freilich
Ist ein lächerliches Stück.

Wenzel, aus „Das Abschminklied“, 
erschienen auf dem Album „Stirb mit mir ein Stück“, 1986 

Mehr zu Hans Eckardt Wenzel, seiner Poesie und seine Lieder könnt Ihr auf seiner Webseite wenzel-im-netz.de oder im Online-Shop erfahren.

[NaturfreundeJugend Brandenburg] 7. bis 9. Juli 2017 – Fotoworkshop in Potsdam

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Die NaturFreundeJugend Brandenburg lädt herzlich zu einem Fototoworkshop für Jugendliche vom 7.7. bis 9.7.2017 in Potsdam ein. Bei Interesse ruft mal dort an.

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Liebe Eltern, liebe Mitglieder, liebe Interessierte,

wir laden ein zu unserem vierten Fotoworkshop zusammen mit der bezaubernden Fotografin Gianna von Uniquephoto

Vom 07.-09.07. treffen wir uns in der Ökolaube Potsdam mit allen Fotobegeisterten von 12 – 26 Jahren. Wenn vorhanden, sollte die eigene Kamera mitgebracht werden, es ist aber nicht notwendig, eine zu besitzen.

Mit der richtigen Foto-Technik und einem anderen Blick wollen wir uns und unsere Umwelt neu entdecken und festhalten.
Das 1×1 für gute Bilder wird dabei gleich mit vermittelt. Für Anfänger und Fortgeschrittene!

[Mehr Informationen gibt es in diesem Informationsflyer für den Fotoworkshop (PDF-Dokument, ca. 1,6 MB), Anmerk. Jens]

mit vielen sommerlichen Grüßen

von

Grit und Lara

Grit Gehrau
Jugendbildungsreferentin
NFJ - NaturFreundeJugend Brandenburg
Schulstrasse 9
14482 Potsdam
Tel.0331/58 13 220/221
FAX: 0321/ 214 755 74 (mit Sprachbox)
mail@naturfreundejugend-brandenburg.de
www.naturfreundejugend-brandenburg.de