[Film] Vergissmichnicht

Manch eine / einer unter uns mag diesen Film aus dem Jahr 2010 mit Sophie Marceau trivial und auf simplen Unterhaltungswert zurecht geschnitten empfinden, aber die Botschaft und Frage, die der Film transportiert, ist in meinen Augen alles andere als simple. (Manchmal ist das „Komplizierte“ im ganz „Einfachen“ verpackt.):

Was ist aus uns und unseren Kindheitsträumen geworden?

Wenn Ihr selber Kinder (meine kleinen Mädels sind 2 und 7, die Großen 16 und 19) habt, dann könnt Ihr vielleicht besser mein Anliegen bzw. meine Fragestellung nachvollziehen.

Bei Interesse, findet sich der Film in voller Länge recht einfach bei YouTube. Hier nur der Filmtrailer.

Nach vielen Jahren …

Nach so vielen Jahren, mehr als 15 (von ca. 27 Jahre im Verein) sind es nun doch geworden, im Vorstand der Brandenburger Freidenkerinnen und Freidenker, ist seit heute erst einmal mal ein (vorläufiger) Schlußpunkt erreicht. Ich habe heute auf dem Landesverbandstag in Königs Wusterhausen nicht mehr kandidiert. Im Zuge dieser Aktion durfte ich mir, weil ich von meinem Mitgliedsrechten Gebrauch gemacht habe, um fünf Anträge zur Stärkung der Rechte und Bedürfnisse von konfessionsfreien Mitmenschen einzubringen, gehörig Kritik von meinen meinen bisherigen Vorstandsmitstreitern einheimsen. (Beide haben von mir eine Woche vorab (!) eine Information via E-Mail bekommen, warum ich nicht mehr für eine erneute Mitarbeit im Vorstand kandieren werde. Offensichtlich haben beide diese E-Mail nicht mehr gelesen oder aus anderen Gründen ignoriert.)
Nicht wegen der von mir vorgeschlagenen Themen an sich, sondern eher: Wie kann ich mir, als ehemaliges Vorstandsmitglied erlauben, Ideen und Zielsetzungen für die nächste Legislaturperiode einzubringen? Wie kann ich nur meine satzungsgemäßen und demokratischen Mitgliedsrechte gebrauchen? Dabei bin ich immer noch aktiv mitarbeitender Referent im Bundesvorstand … recht skurril dieser Vorgang an sich.

Dabei müssen auch die Familie, die Kinder und mein eigenes Leben wieder eine höhere Prio bekommen. Es ist wahrlich nötig. Zuviel ist auf der Strecke geblieben …

[Update 18.12.2016] Was mich so mit einigen Monaten im Rückblick recht bewegt, ist die Tatsache an sich, das meine bis dato geleistete Vorstandsmitarbeit nicht einmal ein Dankeschön seitens der anwesenden Mitglieder wert war. Es war so im Rückblick wirklich nicht wenig an Lebenszeit, die in diesen Verein, seine Ziele und seine Mitglieder eingeflossen ist. Schade darum.