[Telepolis] Die griechische Katastrophe

Jens Wernicke schreibt auf telepolis.de: http://www.heise.de/tp/artikel/45/45553/1.html

Die Medien sprechen von einer humanitären Katastrophe in Griechenland. Wie geht es den Menschen dort? Was ist vom neuen Troika-Spardiktat zu halten? Ist Hilfe von außen möglich? Was können wir tun? Zu diesen Fragen sprach ich mit Prof. Athanassios Giannis von den Universitäten Leipzig und Patras im Telepolis-Interview:

Die griechische Katastrophe

Stellen Sie sich vor, Sie sind ein griechisches Kind in Athen, wurden von einem Auto angefahren und benötigen dringend medizinische Hilfe. Ihre Mutter ist wie drei Millionen andere Griechen jedoch nicht mehr im Besitz einer Krankenversicherung. Sie kann sich die Police nicht mehr leisten. Jetzt einen Krankenwagen zu rufen, ist außerdem längst zum Glücksspiel verkommen, denn ein Großteil der diesbezüglichen Infrastruktur wurde aus Kostengründen stillgelegt. Aber auch wenn es Ihre Mutter mit Ihnen in ein Klinikum schaffen würde, müsste sie Wartezeiten von bis zu zwölf Stunden in Kauf nehmen und würde erst dann behandelt, wenn sie das Geld für die Not-Operation vorab in bar bezahlen kann.

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Praktische Solidarität mit Griechenland

Freunde von mir schrieben unlängst via E-Mail und riefen zur praktischen Solidarität mit einem selbstverwalteten Projekt auf:

“ … Wie Ihr sicher wisst, haben in Thessaloniki Arbeiter eine Fabrik in Eigenregie übernommen und produzieren dort jetzt Wasch- und Reinigungsmittel. Im Anhang findet sich der Katalog (Vio_ME_Product Catalogue, PDF-Dokument, ca. 285 KB) (auf englisch, wer Übersetzungsprobleme hat, kann sich gern an mich wenden). Für eine Bestellung müssen 400 kg zusammenkommen. Ich würde mich um eine Sammelbestellung für Berlin/Brandenburg kümmern, für Menschen andernorts, ist es vielleicht eine Anregung zu eigenen Aktivitäten. …“

Weitere Informationen zum Projekt, über das auch bereits das Neue Deutschland berichtete, welches wir konkret unterstützen wollen: http://www.viome.org/

Habt Ihr Interesse, dann schreibt mich an: weblog@freiundquergedacht.net